Informationen zur Fichtenbrennholzbörse

Die Fichtenbrennholzbörse - ein neues Angebot vom Waldbauverein Altenkirchen e.V.

Wer gerne selbst mit dem Waldbesitzer verhandeln und Fichtenholz zum Beispiel für Brennholz erwerben will, kann hier direkt mit Mitgliedern des Waldbauvereins Kontakt aufnehmen.

Das Holz wird in unterschiedlicher Qualität, Bearbeitungszustand und an verschiedenen Standorten angeboten. Preise müssen einzeln mit dem jeweiligen Waldbesitzer ausgehandelt werden.

Die Fichte als die dominierende Holzart unserer Region ist wegen der dramatischen Kalamitäten im Moment in sehr großer Menge als Brennholz verfügbar.

Gleichwohl wird traditionell bei der Auswahl des Brennholzes überwiegend Laubholz nachgefragt und bevorzugt. Angesichts des aktuell vorhandenen Angebots an Fichtenholz, das dringend aus dem Wald heraus muss, muss dieser Trend überprüft werden.

Energieerzeugung, Brennwert und Heizwert

Das Heizen mit Holz ist nicht nur eine der ältesten Arten der Energieerzeugung sondern auch eine äußerst umweltfreundliche, da der Rohstoff nachwachsend ist und die Verbrennung CO2-neutral erfolgt. Ofenanlagen mit modernster Technik verbrennen Pellets, Hackschnitzel und Holzscheite. Viele mögen neben der Energiegewinnung auch die angenehme Atmosphäre eines wohlig knisternden Feuers im Kamin oder Kaminofen, am liebsten mit dafür selbst passend gesägten und gehauenen, oder als Schüttmeter angelieferten Holzscheiten.

Die Auswahl der Holzart für den Ofen im Haus sollte sich nach den technischen Gegebenheiten und der Energieeffizienz sowie der regionalen Verfügbarkeit richten.

Brennwert

Nadelhölzer unterscheiden sich von Laubhölzern durch ihren geringeren Brennwert pro Festmeter, Raummeter oder Schüttraummeter, haben aber einen höheren Brennwert je Kilogramm Gewicht. Das bedeutet, sie brennen meist einfacher an und erzeugen ein heftigeres und wärmeres Feuer, aber eine nicht so lange andauernde Glut. Es wird vergleichsweise eine etwas größere Menge Nadelholz, sogenanntes Weichholz, benötigt um den Brennwert von Laubholz, sogenanntes Hartholz, zu erreichen.

Heizwert

Wichtig für den Heizwert ist der Wassergehalt des Holzes. Dabei spielt es keine Rolle um welche Holzart es sich handelt. Ausschlaggebend ist, wie trocken das Holz ist. Optimal ist ein Wert von 15 Prozent Restfeuchte. Dies erreicht man durch luftige und trockene Lagerung.

Verfügbarkeit, Preis und Nachhaltigkeit

Bei der Auswahl der Holzart sollte auch die Verfügbarkeit und der Preis ausschlaggebend sein. Dabei hat das heimische Fichtenholz die Nase ganz klar vorne. Zu keiner Zeit lagen so große Mengen Fichtenrundholz, durch Trockenschäden und Käferbefall nicht mehr sägefähig, in den Wäldern, die zu einem vergleichsweise niedrigen Preis beim Waldeigentümer als Brennholz gekauft werden können. Durch den Kauf von Fichtenbrennholz wird Platz für Neuanpflanzung und Verjüngung geschaffen, damit die Nachhaltigkeit dieser Energieerzeugung auch in Zukunft gewährleistet bleibt.

Wenn die Entscheidung für Fichtenholz als Brennholz gefallen ist, kann die Fichtenbrennholzbörse des Waldbauvereins Altenkirchen die entsprechenden Kontakte vermitteln.